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1Fertighaus.at

Fertighaus-Preise in Vorarlberg 2026

Vorarlberg ist eine Sonderwelt: Nirgends sonst in Österreich ist die Holzbaukultur so tief verwurzelt, nirgends sonst wird architektonische Qualität so selbstverständlich mit Energieeffizienz verbunden. Regionale Premiumhersteller und ambitionierte Zimmereien prägen den Markt, das Preisniveau ist entsprechend hoch. Wer im Rheintal baut, trifft auf knappes, teures Bauland – dafür auf eine handwerkliche Qualität, die international Beachtung findet.

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Hersteller in der Region tätig24
Ø Preis pro Quadratmeter (2026)3.560 €/m²
Wohnbauförderung des LandesAmt der Vorarlberger Landesregierung, Wohnbauförderung
Kurzantwort

Wie teuer ist ein Fertighaus 2026 in Vorarlberg?

Ein schlüsselfertiges Fertighaus in Vorarlberg kostet 2026 rund 3.560 Euro je Quadratmeter Wohnfläche inklusive 20 Prozent Umsatzsteuer – das höchste Niveau unter den österreichischen Bundesländern. Dafür gilt Vorarlberg als europäische Hochburg des ökologischen Holzbaus. Baurechtlich greift das Vorarlberger Baugesetz mit Bautechnikverordnung und OIB-Richtlinien; die Vorarlberger Wohnbauförderung setzt konsequent auf ökologische Kriterien und den Baukulturgedanken.

Datenbasis: Preisauswertung von 1fertighaus.at aus dem Frühjahr 2026, gestützt auf redaktionell geprüfte Anbieter mit Österreich-Bezug.

Fertighaus-Kosten in Vorarlberg nach Teilregionen (2026)

Orientierungswerte für ein schlüsselfertiges Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche – Hauspreis, Grundstückspreis und Gesamtkosten je Teilregion:

RegionHauspreis (140 m²)GrundstückGesamt*
Bregenz & Bodenseeraum465.000 – 530.000 €550 – 950 €/m²ab 820.000 €
Dornbirn460.000 – 520.000 €500 – 900 €/m²ab 780.000 €
Feldkirch455.000 – 515.000 €450 – 850 €/m²ab 730.000 €
Bludenz / Walgau445.000 – 500.000 €350 – 700 €/m²ab 660.000 €
Bregenzerwald445.000 – 505.000 €300 – 650 €/m²ab 630.000 €
Montafon / Klostertal450.000 – 510.000 €350 – 800 €/m²ab 680.000 €

* Gesamtkosten inkl. Grundstück (rund 140 m² Wohnfläche + ca. 500 m² Bauland), zzgl. Aufschließung, Baunebenkosten, Grunderwerbsteuer 3,5 % und Eintragungsgebühr 1,1 %. Richtwerte 2026, keine verbindlichen Angebote.

Holzbau-Hochburg Vorarlberg

Vorarlberg weist einen der höchsten Holzbau-Anteile Europas auf. Die Verbindung aus handwerklicher Tradition, architektonischem Anspruch und einer klar auf Ökologie ausgerichteten Landesförderung hat eine Baukultur geschaffen, die weit über die Grenzen hinaus als Vorbild gilt. Individuelle, regional gefertigte Holzhäuser prägen den Markt stärker als anonyme Großserien.

Fertighaus-Schwerpunkte in Vorarlberg

Marktzahlen und Grundstückspreise für die zentralen Städte und Teilregionen – Stand 2026:

Stadt / RegionEinwohnerGrundstückspreisNotiz
Dornbirn51.000500 – 900 €/m²Größte Stadt Vorarlbergs, Wirtschaftszentrum im Rheintal, starke Nachfrage.
Bregenz30.000550 – 950 €/m²Landeshauptstadt am Bodensee, teuerste Lagen mit Seeblick.
Feldkirch35.000450 – 850 €/m²Historische Stadt nahe der Schweizer Grenze, gefragte Wohnlagen.
Bludenz / Walgau15.000350 – 700 €/m²Alpenstadt am Talausgang, etwas günstigeres Bauland.
Bregenzerwald (Egg, Bezau)32.000300 – 650 €/m²Zentrum der Holzbaukultur, individuelle Häuser, alpine Statik.
Montafon (Schruns)17.000350 – 800 €/m²Tourismusregion, teils teure Lagen, hohe Schneelasten.

Bauordnung Vorarlberg für Fertighäuser

Vorarlberger Baugesetz & Bautechnikverordnung

Rechtsgrundlage: Vorarlberger Baugesetz (BauG) + Bautechnikverordnung + OIB-Richtlinien

In Vorarlberg gelten das Vorarlberger Baugesetz und die Bautechnikverordnung, ergänzt um die OIB-Richtlinien und das Raumplanungsgesetz. Das Land legt besonderen Wert auf Baukultur und Energieeffizienz; ökologische Anforderungen sind über die Förderung eng mit dem Baurecht verknüpft. Die Baubewilligung erteilt die Gemeinde.

Das sollten Sie beachten

  • Widmung im VoGIS-Geoportal (vogis.cnv.at) prüfen
  • Hoher Stellenwert von Baukultur und Gestaltungsbeiräten in Gemeinden
  • Ökologische Kriterien der Wohnbauförderung faktisch Standard
  • Energieausweis (HWB) mit ambitionierten Zielwerten erforderlich
  • Knappes Bauland im Rheintal, teils Vorbehaltsflächen für Einheimische

Vorarlberger Wohnbauförderung mit Ökofokus

Die Vorarlberger Wohnbauförderung ist bekannt für ihren starken ökologischen Fokus: Punkte für nachwachsende Baustoffe, ökologische Dämmung und einen niedrigen Heizwärmebedarf entscheiden über die Förderhöhe. Wer konsequent in Holz und mit hoher Effizienz baut, wird deutlich bessergestellt. Für junge Menschen gibt es erleichterte Konditionen, und die Bundesförderung Raus aus Öl und Gas ist kombinierbar. Beträge bitte vorab beim Land verifizieren.

Vorarlberger Wohnhausförderung
Förderung als begünstigtes Darlehen bzw. Zuschuss, gebunden an Einkommen, Wohnfläche und ökologische Kriterien
Ökologiebonus
Deutlich höhere Förderung für Holzbau, ökologische Dämmstoffe und niedrigen Heizwärmebedarf
Junges Wohnen
Erleichterungen für junge Menschen beim Bau des ersten Eigenheims
Raus aus Öl und Gas (Bund + Land)
Zusätzliche Mittel für Wärmepumpe und fossilfreie Heizung

Förderinstitut: Amt der Vorarlberger Landesregierung, Wohnbauförderung

Grundstückspreise Vorarlberg 2026

300 € – 950 € pro m² Bauland

Das dicht besiedelte Rheintal zwischen Bregenz, Dornbirn und Feldkirch ist die teuerste Zone – 450 bis 950 Euro je Quadratmeter sind hier üblich, in Bodenseenähe auch mehr. Im Walgau um Bludenz sowie im Bregenzerwald sind Baugründe mit 300 bis 700 Euro etwas günstiger. Insgesamt bleibt Bauland in Vorarlberg knapp; manche Gemeinden reservieren Flächen bevorzugt für Einheimische.

Schnee- und Windlast

Schneelastzone
Zone 2–3 im Rheintal, Zone 4–5 in Bregenzerwald und Montafon
Windzone
Mittel im Rheintal, erhöht in Föhnlagen

Im Rheintal sind die Schneelasten moderat, in den Höhenlagen des Bregenzerwaldes, Montafons und Klostertals jedoch beträchtlich – über 4 bis 5 kN/m² nach ÖNORM EN 1991-1-3 sind keine Seltenheit. Die regionalen Holzbaubetriebe sind auf diese Lasten eingestellt. Föhnlagen erfordern zusätzlich eine erhöhte Windbemessung.

Rheinhochwasser, Muren und Grundwasser

Im Rheintal ist der Alpenrhein die zentrale Hochwasserquelle – die Dämme werden laufend ertüchtigt, dennoch gehören Gefahrenzonen zum Standard-Check. Prüfen Sie jedes Grundstück im VoGIS-Geoportal und im HORA-Portal. In den Seitentälern (Bregenzerwald, Montafon) sind Muren und Hangrutsch relevant, im flachen Rheintal zusätzlich hohe Grundwasserstände, die die Kellerausführung beeinflussen.

Musterhausparks für Vorarlberg

Holzbau-Schauräume Vorarlberg

Dornbirn / Hohenems

Regionale Holzbau-Pioniere zeigen Referenzobjekte und Schauräume – statt einer großen Musterhaussiedlung dominiert hier die individuelle Beratung.

Bauarena Volketswil

Volketswil (Schweiz)

Für einen breiten Überblick über Schweizer und regionale Anbieter grenznah erreichbar.

Hersteller und Preise in Vorarlberg

Hersteller mit Werk oder Vertretung in Vorarlberg:

Nachweislich tätig in Vorarlberg:

  • Sohm HolzBautechnik (Alberschwende)
  • Rubner Haus (Vertretung Vorarlberg)
  • Griffner Haus (Vertretung Vorarlberg)
  • ELK Fertighaus (Vertretung Vorarlberg)
  • WOLF Haus (Vertretung Vorarlberg)
  • Regionale Zimmereien (Bregenzerwald & Rheintal)
Logo allkauf haus

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Tätig in Vorarlberg Fertighaus
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Tätig in Vorarlberg Massivhaus
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Bien-Zenker

Tätig in Vorarlberg Fertighaus
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Fertighaus mit Keller in Vorarlberg

Im dicht bebauten Rheintal ist der Vollkeller oft die einzige Möglichkeit, auf kleinen Grundstücken genügend Nutzfläche zu schaffen – entsprechend hoch ist die Kellerquote. Zu beachten ist der teils hohe Grundwasserstand, der eine wasserdichte Ausführung (Weiße Wanne) nahelegt. Ein Standardkeller von 60 bis 80 m² liegt 2026 grob zwischen 48.000 und 75.000 Euro inklusive Umsatzsteuer; in den Tälern ist der Hangkeller die typische Lösung.

Häufige Fragen zum Fertighaus in Vorarlberg

Was kostet ein Fertighaus in Vorarlberg 2026?

Vorarlberg hat mit rund 3.560 Euro je Quadratmeter Wohnfläche inklusive Umsatzsteuer das höchste Preisniveau der Bundesländer. Für ein 140-m²-Haus sind das etwa 498.000 Euro reiner Hauspreis. Grund sind die ausgeprägte Handwerksqualität, hohe Ökostandards und das knappe, teure Bauland im Rheintal.

Warum ist Vorarlberg eine Holzbau-Hochburg?

Handwerkliche Tradition, hoher architektonischer Anspruch und eine stark ökologisch ausgerichtete Landesförderung haben in Vorarlberg eine international beachtete Holzbaukultur entstehen lassen. Statt anonymer Großserien prägen individuelle, regional gefertigte Holzhäuser den Markt.

Welche Förderung gibt es in Vorarlberg?

Die Vorarlberger Wohnbauförderung bewertet ökologische Kriterien besonders stark: Nachwachsende Baustoffe, ökologische Dämmung und niedriger Heizwärmebedarf erhöhen die Förderung deutlich. Für junge Menschen gibt es Erleichterungen, dazu ist die Bundesförderung Raus aus Öl und Gas kombinierbar.

Welche Bauordnung gilt in Vorarlberg?

Maßgeblich sind das Vorarlberger Baugesetz und die Bautechnikverordnung samt OIB-Richtlinien. Baukultur und Gestaltungsqualität haben einen hohen Stellenwert, viele Gemeinden setzen Gestaltungsbeiräte ein. Die Widmung prüfen Sie im VoGIS-Geoportal, die Baubewilligung erteilt die Gemeinde.

Wo finde ich Beratung und Musterhäuser in Vorarlberg?

Statt einer großen Musterhaussiedlung setzt Vorarlberg auf Schauräume und Referenzobjekte der regionalen Holzbaubetriebe rund um Dornbirn und Hohenems. Für einen breiteren Anbieterüberblick ist die Bauarena Volketswil in der Schweiz grenznah erreichbar.

TÜV Rheinland ZERTIFIZIERT – persönlich geprüfte Qualifikation, ID 0000038136

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